Heimwege
Vorspiel
Jedem Tag folgt eine Nacht
und jeder Nacht ein Morgen,
nehmt hin was er zu bieten hat
oft Kummer oder Sorgen ...
... nehmt hin was er bieten hat
oft Kummer oder Sorgen ...
in einem doch seid ganz gewiss,
folgt einst der Nacht kein Morgen,
dass Sonnenschein im Herzen sitzt
der euch bisher verborgen ...
... das Sonnenschein im Herzen sitzt
der euch bisher verborgen ...
Das Rad der Käfer
Ein Käfer lag am Wegesrand,
im nassen Gras, als ich ihn fand,
die Beinchen steif in kalter Luft,
um ihn herum apart ein Duft ... ija
... ich nahm ihn auf in meiner Hand,
sein letztes Obdach hier auf Erden ...
schließ sie ganz fest ... es knackt
ein Hauch von Wärme im Chitin ...
ein Hauch von Wärme ...
... ich schau ihn an
und er fragt leis,
was mit ihm ist
und wo er sei,
warum er ruht,
er müsse laufen,
sei doch Käfer
und kein Stein ...
... warum er ruht,
er müsse laufen,
sei doch Käfer
und kein Stein ...
... ich nahm ihn auf in meiner Hand,
sein letztes Obdach hier auf Erden ...
schließ sie ganz fest ... es knackt
ein Hauch von Wärme im Chitin,
daß kleine Herz, es schlägt nicht mehr,
geht auf Reisen frei von Schmerz
... ich schau ihm nach
und freu mich leis,
zu seiner Reise
heim ins Reich,
heim ins große Rad der Käfer
wo er eingeht, wird zu Stein
sein Herz, ein Teil
vom Rad der Käfer
und ein Teil von Ewigheim,
heim ins große Rad der Käfer
wo er eingeht, wird zu Stein
sein Herz, ein Teil
vom Rad der Käfer
und ein Teil von Ewigheim ...
heim ins große Rad der Käfer
wo er eingeht, wird zu Stein
sein Herz, ein Teil
vom Rad der Käfer
und ein Teil von Ewigheim,
heim ins große Rad der Käfer
wo er eingeht, wird zu Stein
sein Herz, ein Teil
vom Rad der Käfer
und ein Teil von Ewigheim ...
Der Tanz der Motten
Sie sind so dumm und voller Narben ,
die sie verdienen jede Nacht,
sich in der Dunkelheit verbargen,
bis helles Licht ihr Herz entfacht ...
Kommt und fliegt dem Licht entgegen,
es soll euer Richter sein,
am Horizont der helle Schein
macht euch zu Huren dieser Zeit
Wenn all die Motten tanzen gehn,
im heißen Wind sich wild vergnügen,
so dekadent und "wunderschön",
sich in ihr eigen Bild verlieben,
will ich die Leiber brennen sehn,
frei von Leben, frei von Lüge,
denn was brennt wird untergehen,
die Dekadenz im Feuermeer verglühn ...
Heisa wie die Körper zappeln
,
Feuerzungen lecken Fleisch ,
fressen Haut und Haar und Flügel ,
der heiße Wind frisst das Gekreisch ...
Kommt und fliegt dem Licht entgegen,
es soll euer Richter sein,
ein letzter Tanz am Horizont,
macht euch zu Huren dieser Zeit
Wenn all die Motten tanzen gehn,
im heißen Wind sich wild vergnügen,
so dekadent und "wunderschön",
sich in ihr eigen Bild verlieben,
will ich die Leiber brennen sehn,
frei von Leben, frei von Lüge,
denn was brennt wird untergehen,
die Dekadenz im Feuermeer verglühn ...
Wenn all die Motten tanzen gehn,
im heißen Wind sich wild vergnügen,
so dekadent und "wunderschön",
sich in ihr eigen Bild verlieben,
will ich die Leiber brennen sehn,
frei von Leben, frei von Lüge,
denn was brennt wird untergehen,
die Dekadenz im Feuermeer verglühn ...
MONDTIER
Es kriecht voran auf wunden Knochen,
sucht nach dem Ende seiner Zeit
so lange schon im Festgewand
durch den Morast,
hin auf den Mond ... zum Mond ...
.... nach einem Platz,
an dem es sich zu leben lohnt,
durch den Morast,
hin auf den Mond
Und schaut mich an, aus trüben
Augen,
fragt nach dem Sinn, den es nicht gibt,
es kann nur suchen
nach dem Weg durch den Morast,
hin an den Platz, wo es geliebt
Es kriecht voran auf wunden Knochen,
hin auf der Leiter seiner Zeit
durch seinen Himmel,
abgewandt der Welt zum Mond,
hin auf den Mond ... zum Mond ...
... an einen Platz,
an dem es sich zu leben lohnt,
durch seinen Himmel,
auf den Mond
Und schaut mich an, so voller Glauben,
so voller Sinn, den es nicht gibt,
es kann nur suchen
nach dem Weg durch den Morast,
hin an den Platz, wo es geliebt
Und schaut mich an, so voller Glauben,
so voller Sinn, den es nicht gibt,
es kann nur suchen
nach dem Weg durch den Morast,
hin an den Platz, wo es geliebt
LEIB IN LAUB
Manchmal wenn ich friere
vergrab ich mich im Laub,
so wie all die Tiere,
die fühlen wie ich auch ...
lieg im Laub und weine,
ergebe mich dem Schmerz,
die Tränen trostlos, schweigsam,
zerfressen mir das Herz ...
... das Herz
Blätter, rotbraun, über
alles,
schenkt mir die Geborgenheit,
die ich such in jeder Nacht
vergeblich schon so lange Zeit,
fallt auf meinen müden Körper,
taub und leblos, klamm und grau,
im Sterbekleid, der Traum von Wärme,
läd der Tod zur Leiberschau ...
... nass, ... ein zittern im Gedärm
Blätter, rotbraun, über
alles,
schenkt mir die Geborgenheit,
die ich such in jeder Nacht
vergeblich schon so lange Zeit,
fallt auf meinen müden Körper,
taub und leblos, klamm und grau,
im Sterbekleid, der Traum von Wärme,
läd der Tod zur Leiberschau ...
Manchmal wenn ich friere
vergrab ich mich im Laub,
so wie all die Tiere,
die fühlen wie ich auch ...
Blätter, rotbraun, über
alles,
gebt mir die Geborgenheit,
die ich such in jeder Nacht
oder auch ein Totenkleid,
fallt auf meinen müden Körper,
taub und leblos, klamm und grau,
Blätter über kaltem Fleisch,
doch weckt mich hart der Morgentau ...
Der Prophet
Im Lauf der Zeit versunken
mit Raum, Einheit und Leid,
wird nun niemehr gesunden,
des Zwielichts Schein befreit
Von einem Trick entbunden,
gewachsen, wohl genährt,
Respekt und Scham verschwunden,
denn Schein ist goldes Wert
Denn er ist der, der niemals lacht,
sind nur durch ihn, für uns durchdacht
Denn ein Prophet
wird alles richten,
denn nur er schaut
darf alle sichten.
Und wer`s nicht glaubt
der wird entfacht,
dem Tod verkauft,
dann von Hirten bewacht
Jetzt ist da wer
mit anderer Macht,
ein Mensch mit Hirn, den sie nicht wollten,
lacht tief, sehr tief
durch Muskelkraft,
denkt selbst, was wir um Gottes Willen nicht sollten,
durchschaut die Farce,
den Vater und das Kind,
will diesen Lug und Trug vereisen,
richten die Jünger
in eifriger Gier,
danach beruhigt auf Gott verweisen
Nun steh ich hier im Flammenmeer,
sehe er flieht, fahr hinterher
Denn ein Prophet
wird alles richten,
denn nur er schaut,
darf alle sichten.
Und wer`s nicht glaubt
der wird entfacht,
dem Tod verkauft,
dann von Hirten bewacht
Siehe da kam ein feuriger Wagen
mit feurigen, feurigen Rossen
und er fuhr im Wetter gen Himmel
Nun der Prophet
kann nicht mehr sichten,
denn wer sich rächt
darf auch nicht richten,
gottlose Zeit
brichst an und lachst,
vom Schein befreit
und von zwei Hirten bewacht
Humus Humanus
"Dein Zweck 2"
Ein jedes Menschlein
fest im Glauben,
dass es das beste Tier von allen,
unendlich weise, gottgeküsst,
es könne nie zu Boden fallen,
bis der schöne Schein in Teile
fällt und fault noch eine Weile,
aus dem Saft der sich ergießt,
wirklich großes Leben sprießt
denn wir sind nur der Blumen Erde,
gleich dem dicken Stuhl der Pferde,
tief im Boden ausgestreckt
zeigen wir, was in uns steckt, und ...
... helfen einst der Blume werden,
die ganz zauberhaft auf Erden
ihren süßen Duft verbreitet,
Bienen in den Nektar leitet
zum ersten Mal ganz frei vom Schein,
ein kleines Stück Natur zu sein
denn wir sind nur der Blumen Erde,
gleich dem dicken Stuhl der Pferde,
tief im Boden ausgestreckt
zeigen wir, was in uns steckt, und ...
... helfen einst der Blume werden,
die ganz zauberhaft auf Erden
ihren süßen Duft verbreitet,
Bienen in den Nektar leitet
zum ersten Mal ganz frei vom Schein,
ein kleines Stück Natur zu sein
Heimwege
Ein jedes Nacht-
Insekt ruft deinen Namen,
du irrst verwirrt
durch die Wälder deiner Zeit.
Machst dich zu lange schon
zum Gespött der Narren,
die dich verkauft,
für ein kleines bisschen Freud
an deinem Leid...
...komm und gib mir deine Hand,
ich zeige dir den rechten Weg,
der fortan dein Ziel.
Komm und gib mir deine Hand mein Freund,
ich zeige dir den rechten Weg,
der fortan dein Ziel.
Die Narrenzunge leckt
voll Heuchelei die Wunden.
Komm greife zu,
ich reiche dir den Strick,
dem du Vertrauen schenkst
in diesen Stunden.
Ich küsse deine Stirn,
der Strick dir das Genick...
...keine Angst, wenn du jetzt gehst
wirst du keinem fehlen,
keine Träne schenkt man dir.
Hab keine Angst, wenn du jetzt gehst
machst du keinen Fehler,
es gibt nichts zu verlieren...
Zu gehen muss nicht traurig sein,
ein jeder Weg schenkt dir sein Wunder,
führt dich in ein Träumelein,
gefüllt mit Sex und rotem Wein,
allein das Herz bricht dir entzwei.
Zu gehen muss nicht traurig sein,
ein jeder Weg schenkt dir sein Wunder,
führt dich in ein Träumelein,
gefüllt mit Sex und rotem Wein,
allein das Herz bricht dir entzwei.
Zu gehen muss nicht traurig sein,
ein jeder Weg schenkt dir sein Wunder,
führt dich in ein Träumelein,
gefüllt mit Sex und rotem Wein,
allein das Herz bricht dir entzwei.
Komm und nimm,
dir nur ein Stück,
zurück
von alledem,
dass du im Leben nicht gefunden.
Zu gehen muss nicht traurig sein,
ein jeder Weg schenkt dir sein Wunder,
führt dich in ein Träumelein,
gefüllt mit Sex und rotem Wein,
allein das Herz bricht dir entzwei.
Zu gehen muss nicht traurig sein,
ein jeder Weg schenkt dir sein Wunder,
führt dich in ein Träumelein,
gefüllt mit Sex und rotem Wein,
allein das Herz bricht dir entzwei.
Zu gehen muss nicht traurig sein,
ein jeder Weg schenkt dir sein Wunder,
führt dich in ein Träumelein,
gefüllt mit Sex und rotem Wein,
allein das Herz bricht dir entzwei.
Odem
Bist schön wie der Morgen,
so rein wie die See,
eine andere würd`ich nie wollen,
und bist meine Anmut,
nur du bist der Schnee
den ich zieh,
und die Angst ist veronnen
Bist mein Stolz und mein Leid,
mein ewiglich Licht,
erhellst meinen Körper,
meinen Geist,
doch ohne dich sein
nun mein Leben zerbricht,
und dies nur meine Liebe beweist
Ich hab dir den Atem genommen
für die Ewigkeit,
hab ich so deine Liebe gewonnen
gegen mein ewig Leid,
dir dafür in meinem Schmerze gegeben
unendlicher Zeit,
werd ich von heut an geliebt dir vergeben,
bin für immer befreit
Hab so lange gesehnt,
mich auf dich gehetzt,
aus Furcht mein Gefühl zu besiegen,
am Ende nur mich
und mein Eigen verletzt,
im Wahn unsere Bindung vertrieben,
doch von heut an wird`s anders.
Ich glaub an die Zeit,
ich werde dir folgen, bestimmt!
Nur Tod ist vereint, vom Schmerze befreit,
und das Blut unserer Wunden gerinnt
Ich hab dir den Atem genommen
für die Ewigkeit,
hab ich so deine Liebe gewonnen
gegen mein ewig Leid,
dir dafür in meinem Schmerze gegeben
unendlicher Zeit,
werd ich von heut an geliebt dir vergeben,
bin für immer befreit
Nun hab ich gesehen
wie alles da geht und sollt`einfach mich nur besiegen,
doch warum und weshalb sollt` ich standhaft sein
gegen all diese Lebenslügen.
Betrogen, gehetzt, verhasst und gebeugt,
verseumt all den Tod und die Wut,
der Hass ist das Licht aus Liebe gezeugt,
nur er macht mir jeden Tag Mut
Ich hab dir den Atem genommen
für die Ewigkeit,
hab ich so deine Liebe gewonnen
gegen mein ewig Leid,
dir dafür in meinem Schmerze gegeben
unendlicher Zeit.
Und egoistisch zu sein ist zwar Eigenbetrug,
nicht grade fair doch mein einzig Geleit
|
Mord
nicht ohne Grund

Dein Zweck
Der Tod ist ein Vergnügen
Für dich, da du nichts liebst
So du lebst,
Und doch nicht mehr am Leben bist
Der Tod ist ein Vergnügen
Für mich, da ich ihn sehen kann
An dir, ad du da liegst
Und hinauf zum Himmel fliegst..
Ich drücke dir zwei Finger
In die Stelle die dich schmerzt
Dicht am Herzen
Und ich zieh die Finger wieder raus
Ich muss lachen, beim Anblick deiner Schmerzen
Meine Finger sind voll Blut
Voller Blut aus deinem Herzen
Töte dich, erfreue mich mit deinem Tod
Ich spucke deiner Leiche
Lachend ins Gesicht
Und scheiß auf deine Not
Scheiß auf deine Not
Töte dich, töte dich, komm und töte dich
Erfreue mich mit deinem Tod
Komm und töte dich für mich
Töte dich, töte dich
Du wartest auf den Tod
Und denkst, er ist dein letzter Freund
Doch weit gefehlt, er lässt dich warten
Und noch einmal drück ich zwei Finger
In die Stelle die dich schmerzt
Und gebe dir den guten Rat
Sei einmal nur ein Mann...
Töte dich, erfreue mich mit deinem Tod
Ich spucke deiner Leiche
Lachend ins Gesicht
Und scheiß auf deine Not
Scheiß auf deine Not
Töte dich, töte dich, komm und töte dich
Erfreue mich mit deinem Tod
Komm und töte dich für mich
Töte dich, töte dich
Ein böser Scherz
Mir schmerzt der Kopf, gibt keine Ruh
Nicht die Begründung für mein Tun
Wünsch dir den Schmerz der ganzen Welt
Dass er ein Leben lang dich quält
Find ein Gewehr in meiner Hand
Und auch den Mut, Gewehr zum Mund
Ein Schuss, das Hirn spitzt an die Wand
Der Mund spuckt Blut und sprciht so dann...
... mach ich mich tot, ein böser Scherz
Schenk dir mein Hirn zerreiß das Herz
Das mich die ganze Zeit geliebt
Bis es vor Schmerz fast stehen blieb
Du hast gesucht und hattest Glück
Nun stehst du da, ein letzter Schritt
Hinein in das was von mir blieb
Was einst mein Schädel war, ein Sieb
Das Hirn verteilt treibt auf dich zu
Es ist noch warm und schwimmt in Blut
Wie all die Tränen dieser Stunden
Die dich lähmen (werden Wunden,
bleiben Narben...)
... mach ich mich tot, ein böser Scherz
Schenk dir mein Hirn zerreiß das Herz
Das mich die ganze Zeit geliebt
Bis es vor Schmerz fast stehen blieb
Ein greller Ton, ich schrecke auf
Was für ein Traum, du stehst vor mir
Und ein Gewehr in meiner Hand
Jetzt muss ich lachen und ein Schuss
Jetzt muss ich lachen und mach Schluss
Jetzt muss ich lachen, lachen, lachen
... mach ich mich tot, ein böser Scherz
Schenk dir mein Hirn zerreiß das Herz
Das mich die ganze Zeit geliebt
Bis es vor Schmerz fast stehen blieb
Ewigheim
So das Fleisch die Knochen zeigt
Manch Käfer unter Haut sich regt
Die Seele sich in feuchten Resten
Langsam auf und ab bewegt
Seele, Seele ohne Odbach
Dankbar fast zum Himmel blickt
Sternenmeer, der falsche Schein
Viel zu nah, denn wahr ist nichts
Öffnet sich das letzte Tor
Ein roter Strom aus dickem Leben
Heim, heim, heim, heim, heim, Ewigheim
Denn ich will
Heim, heim, heim, heim, heim, Ewigheim
Ewigheim, ein Ort des Frohsinns
Für alle die, die einst verdarben
Durch eigne oder fremde Hand
Das wahre Glück im Tod erwarben
Hier hat sich das Glück versteckt
Hinter Leid und unter Blut
Doch das Licht der letzten Freiheit
Lässt erlöschen blinde Wut
Roter Strom aus dickem Leben
Früher selbst, im Tod Lakai
Heim, heim, heim, heim, heim, Ewigheim
Denn ich will
Heim, heim, heim, heim, heim, Ewigheim
Kinderwald
In den Wipfeln mancher Bäume
Streift der Wind nicht nur Geäst,
Hier und da ein Kinderleib,
Der die Beinchen baumeln lässt
Sonnenstrahlen küssen Fleisch,
Das gestern noch voll Leben war,
Schaut man nur und riecht es nicht,
Scheint, es schläft und träume gar
So wie einst in kleinen Betten,
Als ich kam in kalter Nacht
Um alle in den Sack zu stecken,
Habe sie hierher gebracht, und
Aufgeknüpft an langen Seilen,
Brechen dicke Knoten Knochen,
Jede Schlinge ein Genick,
Hals für Hals ist durchgebrochen
Kindlein, Kindlein tief im Wald
Glaub mir, nichts ist bös gemeint
Ein Samen fiel zu tief imE i,
Bricht, tue ich nichts, die Welt entzwei
Kindlein, Kindlein tief im Wald
Glaub mir, nichts ist bös gemeint
Ich wünsch mir nur, dass Sonnenlicht,
Auf Schmutz befreite Erde scheint
Jedes Kind ein Stück Natur
Ich hab es ihr zurück gegeben,
Denn ein paar Jahre später nur
Führt ein Kind ein Menschenleben
Wird zum kleinen Teil der Rasse
Ohne Weg und frei von Zielen
Und es wird genau wie ich
Tag ein Tag aus mit Leben spielen
Kindlein, Kindlein tief im Wald
Glaub mir, nichts ist bös gemeint
Ein Samen fiel zu tief im Ei,
Bricht, tue ich nichts, die Welt entzwei
Kindlein, Kindlein tief im Wald
Glaub mir, nichts ist bös gemeint
Ich wünsch mir nur, dass Sonnenlicht,
Auf Schmutz befreite Erde scheint...
... wenn alle äste dicht bestückt
häng auch ich mich in den Wind
Leiche zur See
Ich hab das Menschlein nie gemocht
Es hat geweint, sich nicht gewehrt
Und sich nass gemacht
Als ich es fortgebracht ans Meer
Und es ersäuft, hab mich fast tot gelacht
Schau mir an, was das Meer
Mit totem Fleisch so alles machen kann
Ich steh am Kai und wink ihm zu
Gute Fahrt mein Freund
Schrei ich aufs Meer hinaus
Ich steh am Kai und wink ihm zu
Gute Fahrt mein Freund
Schrei ich aufs Meer...
Leiche zur See
Nun sein Wasserleichenleib
Im seichten Leichenwasser treibt und stinkt
Komm treib hinaus und grüß die Welt von mir
DasM eer ist weit und du hast alle Zeit der Welt
Jetzt lass dich treiben, bis
Jetzt lass dich treiben, bis dein Leib zerfällt
Und stinkt
Ich steh am Kai und wink ihm zu
Gute Fahrt mein Freund
Schrei ich aufs Meer hinaus
Ich steh am Kai und wink ihm zu
Gute Fahrt mein Freund
Schrei ich aufs Meer...
Leiche zur See
Mord nicht ohne Grund
So steh ich hier am Fluß der Dinge
Sie nehmen glücklich ihren Lauf
Die, die nicht mit Macht erschlagen
Geben selbst ihr Leben auf
Schlafen einmal nur noch ein
(sodenn, auch ich)
Gleich kehr ich heim
Noch ein paar Schnitte
Mein Fleisch steht offen, blutet stark
Die Klinge in der Wunde Mitte
Dort wo sich einst mein Herz verbarg
Mein Herz verbarg..
Mein Herz verbarg..
Ein jeder Mord nicht ohne Grund
Jeder stumme Körper vor mir
Macht die Seele mir gesund
Und meine Messer wiede rscharf
Meine Messer wieder scharf..
Meine Messer wieder scharf..
An jenem zarten Ort voll Glück
Menschen frei von Blut bedeckt
Als ich mich selbst vom Leben trenne
Mein müder Körper ausgestreckt
Schlafe einmal nur noch ein
(wache nie mehr)
Träum den Traum vom Fluß der Dinge
Der mich fort trägt, tauche ein
In die Ewigkeit und bringe
Meine Seele ewigheim
Meine Seele heim..
Meine Seele heim..
Ein jeder Mord nicht ohne Grund
Jeder stumme Körper vor mir
Macht die Seele mir gesund
Und meine Messer wieder scharf
Meine Messer wieder scharf..
Meine Messer wieder scharf..
Rückgrat
Oh doch sehr gern, dies ist die Antwort
Wenn du mich fragst, ob ich dich mag
Kehr mir den Rücken zu, gib mir ein Beil
Kehr mir den Rücken zu, und frag noch mal
Ich brech dein Rückgrat
Mit Gewalt für die Würde
Ein jeder Schlag
Bricht dir das Herz, zu Recht
... bin ich der falsche Schein, in deiner kleinen Welt
Du bist verliebt, in die Lüge meiner Zunge
Ein Tropfen Feuchtigkeit, jedes Wort der Heuchelei
Füllt deine Lunge, bis du erstickst
Ich brech dein Rückgrat
Mit Gewalt für die Würde
Ein jeder Schlag
Bricht dir das Herz, zu Recht
Ach gar nicht weit von hier, das ist die Antwort
Wenn man mich fragt, wo ich dich hab
Mit etwas Laub bedeckt, im Wald versteckt
Mit etwas Laub bedeckt, die Heuchelei
Auf die harte Kulttuor
Der Wert des Lebens
Alle Schweinchen müßen bluten,
all die Großen, all die Kleinen,
tief im eigen Blut zu Fuß
um ihr armes Leben weinen
Wo beginnt der Wert des Lebens ?
Ist das Eine groß und reich,
ein Zweites klein
und scheint vergebens,
wirklich wichtig
doch ist Keines ...
Alle Schweinchen müßen bluten,
all die Bösen, all die Guten,
auf der Schlachtbank heim in´s Reich
ist ein jedes Schweinchen gleich
Wo beginnt der Wert des Lebens ?
Ist das Eine groß und reich,
ein Zweites klein
und scheint vergebens,
wirklich wichtig
doch ist Keines ...
Wo beginnt der Wert des Lebens ?
Ist das Eine groß und reich,
ein Zweites klein
und scheint vergebens,
wirklich wichtig
doch ist Keines ...
Nur meine Liebe Zählt
Trink nur mein eigen Blut,
Gebräu aus Hass und Wut,
den Nerv auf Neid getrimmt,
dein Leid beginnt ...
Die Farce mit Blut geschrieben,
den Geist zur Wut getrieben,
mit Spitz´ dein Bild gepfählt,
nur meine Liebe zählt ...
Versuch`s in meinem Namen,
sei nichts und du bist ich,
bau Leid auf meinem Samen,
mir geht nichts über mich ...
Die Fars mit Blut geschrieben,
den Geist zur Wut getrieben,
mit Spitz´ dein Bild gepfählt,
nur meine Liebe zählt ...
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